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Von der Kunst des Hintergrunds

Ernste Musik, Unterhaltungsmusik

„Der deutschsprachige Raum unterscheidet traditionell in E- und U-Musik. Was ich mache? Ich mache Ü-Musik.“

E- und U-Musik

Die Unterscheidung in ernste und unterhaltsame Musik wurde im deutschsprachigen Raum zu Beginn des 19. Jahrhunderts als systematische Klassifikation eingeführt. Sie grenzt künstlerisch wertvolle, anspruchsvolle Kompositionen von populärer Unterhaltungsmusik ab. Bis heute bleibt der kritische Diskurs um die wertende, durchaus vage Begrifflichkeit lebendig. Dabei handelt es sich insbesondere um ein deutsches Phänomen. So stehen E- und U-Musik beispielsweise in den USA seit jeher in wechselseitigem Einfluss.

Neue Vielfalt

„Wenn Sie ein gutes Gespräch führen, ist es dann unterhaltsam, tiefgründig oder nicht im besten Falle sogar beides?“

Neue Einfachheit, Neue Vielfalt

Auf Wanderschaft zwischen den Klangwelten: Als Pianist, Komponist und Arrangeur setzt sich Marcus Sukiennik mit seinem Werk über die Grenzen von stilistischen Genres hinweg – hin zu einer neuen Vielfalt. Geprägt von einer intensiven Beschäftigung mit Musikgeschichte und sich verändernden Hörgewohnheiten, arbeitet er gleichermaßen mit Komponenten der Klassik und des Jazz sowie traditioneller Volkslieder und Popmusik. Sukiennik schreibt Bearbeitungen klassischer Melodien, komponiert überwiegend für Piano Solo und gelegentlich auch für Jazzbands.

Liedform, Variationen und Improvisation

„Musik machen bedeutet für mich, sich auszutauschen.“

Unterschiede in Stilistik oder Ausdruck beiseite: Das verbindende Element, einen wesentlichen Kern des Musikmachens aufzuspüren – das ist es, was Marcus Sukiennik beschäftigt. Lieder und Variationen zählen zu den ältesten Musikformen. Und sie verbinden alle Zeiten: Von Bach bis in die Popmusik. Musik lebt vom Austausch, von der Veränderung bestehender Motive, von der Wechselbeziehung zwischen Form und Öffnung. So prägen Variation und Improvisation ebenso den Blues wie auch die Aufführungspraxis früher klassischer Meister*innen

Original: Menuet in G-Dur

Bearbeitung: MENUET IN G-Dur

Blues Improvisation

STAY Tuned!

Im Rahmen einer Werkausstellung werde ich in den nächsten Monaten auf dieser Seite weiteren Content veröffentlichen.

Musik als ästhetische Erfahrung

„Wir erleben Musik in drei Dimensionen: körperlich (Bewegung, Rhythmus), intellektuell (Form, Harmonie) und seelisch (Ausdruck, Dynamik, Phrasierung). Man kann zwar begrifflich voneinander trennen – eine ästhetische Erfahrung entsteht aber erst, wenn sich diese Komponenten zu einem Ganzen miteinander verbinden.“

Auf Wanderschaft zwischen den Klangwelten: Als Pianist, Komponist und Arrangeur setzt sich Marcus Sukiennik mit seinem Werk über die Grenzen von stilistischen Genres hinweg – hin zu einer neuen Vielfalt. Geprägt von einer intensiven Beschäftigung mit Musikgeschichte und sich verändernden Hörgewohnheiten, arbeitet er gleichermaßen mit Komponenten der Klassik und des Jazz sowie traditioneller Volkslieder und Popmusik. Sukiennik schreibt Bearbeitungen klassischer Melodien, komponiert überwiegend für Piano Solo und gelegentlich auch für Jazzbands.

Musik als ästhetische Erfahrung

„Wir erleben Musik in drei Dimensionen: körperlich (Bewegung, Rhythmus), intellektuell (Form, Harmonie) und seelisch (Ausdruck, Dynamik, Phrasierung). Man kann zwar begrifflich voneinander trennen – eine ästhetische Erfahrung entsteht aber erst, wenn sich diese Komponenten zu einem Ganzen miteinander verbinden.“

Auf Wanderschaft zwischen den Klangwelten: Als Pianist, Komponist und Arrangeur setzt sich Marcus Sukiennik mit seinem Werk über die Grenzen von stilistischen Genres hinweg – hin zu einer neuen Vielfalt. Geprägt von einer intensiven Beschäftigung mit Musikgeschichte und sich verändernden Hörgewohnheiten, arbeitet er gleichermaßen mit Komponenten der Klassik und des Jazz sowie traditioneller Volkslieder und Popmusik. Sukiennik schreibt Bearbeitungen klassischer Melodien, komponiert überwiegend für Piano Solo und gelegentlich auch für Jazzbands.

Hintergrundmusik

 „Hintergrundmusik ist wie ein Blumenarrangement. Beide entfalten eine sinnliche Wirkung – auch ohne dass sie merkliche Aufmerksamkeit verlangen. Dem Wahrnehmenden eröffnen sie eine eigene, vielschichtige und assoziative Welt.“ 

Hintergrundmusik. Umgebungsmusik. Musique d‘ameublement. Musik, die Atmosphäre schafft, ohne dabei aufdringlich zu sein. Im Gegensatz zur Konzertmusik, steht bei der Hintergrundmusik nicht die Performance der Künstler*innen im Vordergrund. Sie wirkt als gestalterisches Mittel von Umgebungen und Situationen. Wenn Marcus Sukiennik Hintergrundmusik komponiert und spielt, geht es ihm auch darum, den Menschen Raum zu geben. Sich mit seinen Sinnen in das musikalische Gespräch hineinzubegeben, oder auch: Einfach mal wegzuhören.

Musik und Gesellschaft

„Musik und Gesellschaft haben eine Rückwirkung. Ich bin überzeugt davon, dass man eine spezifische Musik(form) nur in einer bestimmten Zeit zur Blüte bringen kann. Danach ist es nur noch ein Echo, was übrigens ok ist.“

Die Entstehung und Rezeption von Musik steht immer in Wechselbeziehung zu gesellschaftlichen Umständen. Ihre Bewertung verändert sich – im Fluss der Zeit, in kulturellen Kontexten. So findet neben traditionellen Formen auch ein zeitgenössischer Duktus wie beispielsweise repetitive, rhythmische Elemente Einzug in die Kompositionen von Sukiennik.

Hörgewohnheiten und Aufmerksamkeitsökonomie

„Als Musiker, der sowohl Konzerte als auch Barpiano spielt, beschäftigen mich die Hörgewohnheiten und die aktuelle Stimmungslage meiner Zuhörer*innen – ich nenne es Aufmerksamkeitsökonomie.“ 

Unterschiede in Stilistik oder Ausdruck beiseite: Das verbindende Element, einen wesentlichen Kern des Musikmachens aufzuspüren – das ist es, was Marcus Sukiennik beschäftigt. Lieder und Variationen zählen zu den ältesten Musikformen. Und sie verbinden alle Zeiten: Von Bach bis in die Popmusik. Musik lebt vom Austausch, von der Veränderung bestehender Motive, von der Wechselbeziehung zwischen Form und Öffnung. So prägen Variation und Improvisation ebenso den Blues wie auch die Aufführungspraxis früher klassischer Meister*innen